Nordspanien ist eine vielfältige und faszinierende Region, die sich perfekt für Reisende eignet, die Natur, Kultur und Kulinarik erleben möchten. Die Landschaft reicht von den grünen Hügeln Galiziens über die beeindruckenden Gipfel der Picos de Europa bis hin zu den rauen Küsten des Baskenlandes. Städte wie Bilbao mit dem Guggenheim-Museum oder Santander bieten moderne Architektur und lebendige Kulturszenen.

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Inhalt
Die nordspanischen Regionen im Überblick
Besonders empfehlenswert sind Wanderungen entlang des Jakobswegs oder in den Nationalparks der Region, wo man unberührte Natur entdecken kann. Die Küche Nordspaniens zeichnet sich durch frische Meeresfrüchte, köstliche Tapas und regionale Spezialitäten wie den berühmten iberischen Schinken aus. Durch das mildere Klima im Vergleich zum Süden Spaniens ist Nordspanien auch außerhalb der Hochsaison ein lohnendes Reiseziel. Insgesamt bietet Nordspanien eine gelungene Mischung aus Erholung, Aktivität und kulturellen Highlights für jeden Geschmack.
Galicien
Galicien liegt im äußersten Nordwesten Spaniens und ist bekannt für seine grüne, teils mystische Natur mit dichten Wäldern, tief eingeschnittenen Flusstälern und einer zerklüfteten Atlantikküste. Die Region ist berühmt für den Jakobsweg (Camino de Santiago), der Pilger aus aller Welt anzieht und in der Kathedrale von Santiago de Compostela endet. Galicien besitzt eine eigene Sprache, das Galicische, das neben Spanisch gesprochen wird. Kulinarisch ist die Region vor allem für ihre Meeresfrüchte bekannt – Austern, Muscheln und Tintenfisch gehören hier zur täglichen Kost. Zudem prägen alte keltische Einflüsse die Musik und Folklore dieser Gegend.
Asturien

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Asturien schließt sich östlich an Galicien an und begeistert ebenfalls mit üppiger Vegetation sowie einer wilden Küste am Golf von Biskaya. Die Hauptstadt Oviedo bietet ein reiches kulturelles Erbe mit romanischer Architektur wie der prächtigen Kathedrale San Salvador. Asturien ist auch als „grünes Spanien“ bekannt wegen seiner bewaldeten Berge des Kantabrischen Gebirges und zahlreichen Naturschutzgebieten wie dem Picos de Europa Nationalpark. Die regionale Küche besticht durch deftige Spezialitäten wie Fabada Asturiana, einen kräftigen Bohneneintopf, sowie Apfelwein (Sidra), der traditionell bei festlichen Anlässen getrunken wird.
Kantabrien
Weiter östlich liegt Kantabrien mit seiner abwechslungsreichen Landschaft zwischen Bergen und Meer. Die Region überzeugt durch lange Sandstrände sowie wichtige prähistorische Fundstätten wie die Höhlenmalereien von Altamira, ein UNESCO-Welterbe, das wichtige Einblicke in die frühzeitliche Kunst gewährt. Santander, die Hauptstadt Kantabriens, präsentiert sich als lebhafte Hafenstadt mit modernen Einkaufsstraßen und historischen Gebäuden. Das milde Klima begünstigt Landwirtschaft und Fischerei; frische Meeresfrüchte sowie lokale Käsesorten sind kulinarische Höhepunkte.
Baskenland

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Das Baskenland schließlich steht für eine besonders starke kulturelle Identität innerhalb Spaniens. Es umfasst sowohl bergiges Hinterland als auch eine bedeutende Küstenlinie entlang des Golfs von Biskaya. Die baskische Sprache Euskara gehört zu den ältesten Europas und unterscheidet sich grundlegend vom Spanischen. Städte wie Bilbao haben sich von industriellen Zentren hin zu modernen Metropolen entwickelt; das Guggenheim-Museum gilt als Symbol für diese Transformation. Die baskische Küche genießt weltweiten Ruf dank innovativer Pintxos (kleine Häppchen) in Bars sowie hervorragender Zutaten aus Land- und Meerestieren.
Verborgene Naturschönheiten in Nordspanien
Nordspanien ist bekannt für seine beeindruckenden Landschaften, doch abseits der bekannten Touristenziele verbergen sich zahlreiche unentdeckte Naturschönheiten. Die abgelegenen Täler der Picos de Europa bieten spektakuläre Wanderwege durch unberührte Natur mit kristallklaren Bergseen und einer vielfältigen Tierwelt. Ebenso faszinierend sind die Küstenabschnitte der Kantabrischen Küste, wo dramatische Klippen auf einsame Strände treffen. In den grünen Wäldern Asturiens kann man seltene Pflanzenarten entdecken und den Klang des Waldes in völliger Ruhe genießen. Diese versteckten Orte laden dazu ein, die natürliche Vielfalt Nordspaniens fernab vom Massentourismus zu erleben und neue Kraft zu schöpfen.
Nationalparks abseits der Touristenpfade
Nationalparks abseits der Touristenpfade bieten eine einzigartige Möglichkeit, die Natur in ihrer ursprünglichsten Form zu erleben. Während viele bekannte Nationalparks jährlich von Millionen Besuchern frequentiert werden, existieren zahlreiche weniger bekannte Schutzgebiete, die oftmals ebenso beeindruckend sind, aber weit weniger überlaufen und dadurch besonders authentisch wirken. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist der Parque Natural de las Fuentes del Narcea, Degaña e Ibias im Nordwesten Spaniens.

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Dieser Park liegt in der autonomen Gemeinschaft Asturien und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 550 Quadratkilometern. Er zeichnet sich durch seine vielfältige Landschaft aus: dichte Wälder aus Eichen, Buchen und Kastanien wechseln sich mit alpinen Wiesen und tief eingeschnittenen Flusstälern ab. Besonders bemerkenswert ist hier die reiche Flora und Fauna. So beherbergt der Park unter anderem den selten gewordenen Braunbären (Ursus arctos), dessen Bestand hier geschützt wird. Auch Luchse, Wildkatzen sowie verschiedene Greifvögel wie Steinadler und Bartgeier finden in diesem Gebiet einen Rückzugsort.
Der Parque Natural de las Fuentes del Narcea bietet Wanderern ein umfangreiches Netz an gut markierten Pfaden, die durch abwechslungsreiche Landschaften führen – von sanften Hügeln bis hin zu steilen Bergketten. Im Vergleich zu bekannteren Parks ist hier deutlich weniger Betrieb; Besucher können daher oft stundenlang unterwegs sein, ohne anderen Menschen zu begegnen. Dies schafft eine besondere Atmosphäre der Ruhe und Verbundenheit mit der Natur.
Neben seiner ökologischen Bedeutung besitzt der Park auch kulturellen Wert: In den umliegenden Dörfern leben Gemeinden, deren Traditionen eng mit dem Land verbunden sind. Alte Mühlen, kleine Kapellen und traditionelle Bauernhöfe zeugen von einer jahrhundertealten Geschichte des Zusammenlebens zwischen Mensch und Natur. Lokale Initiativen setzen sich dafür ein, diese Kultur lebendig zu erhalten und gleichzeitig nachhaltigen Tourismus zu fördern.
Ein weiterer Vorteil solcher abgelegener Nationalparks ist ihre Rolle als natürliche Klimaschützer. Die großen Waldgebiete speichern enorme Mengen an Kohlendioxid und tragen so zum Ausgleich des globalen Klimas bei. Gleichzeitig dienen sie als wichtige Wasserspeicher für die Region.
Unbekannte Strände und Küstenabschnitte
Nordspanien ist bekannt für seine vielfältige und beeindruckende Küstenlinie, die sich von der Atlantikküste im Westen bis zur Biskaya im Osten erstreckt. Während viele Reisende die bekannten Strände wie San Sebastián oder Playa de la Concha in Santander besuchen, gibt es zahlreiche weniger bekannte, oft sogar versteckte Strände und Küstenabschnitte, die mit ihrer unberührten Natur, Ruhe und ursprünglichen Schönheit begeistern. Diese unbekannten Orte bieten nicht nur Erholung abseits des Massentourismus, sondern auch faszinierende Landschaften und authentische Einblicke in die Kultur Nordspaniens.

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Einer dieser verborgenen Schätze befindet sich an der Küste Asturiens, einer Region, die berühmt ist für ihre grünen Hügel und dramatischen Klippen. Der Strand von Gulpiyuri beispielsweise ist ein kleines Naturphänomen: Es handelt sich um eine etwa 40 Meter lange Wasserfläche, die quasi mitten im Landesinneren liegt – entstanden durch unterirdische Verbindungen zum Meer. Aufgrund seiner Abgelegenheit und geringen Größe bleibt Gulpiyuri oft vom Touristenstrom verschont und bietet eine magische Atmosphäre zwischen Felsen und Wiesen.
Weiter westlich, entlang der galicischen Rías Baixas, finden sich ebenfalls zahlreiche einsame Buchten und Strände. Die Costa da Morte („Küste des Todes“) gilt als besonders wild und ursprünglich. Hier sind Sandstrände wie Playa de Carnota kaum erschlossen; dieser Strand zählt zu den längsten an der spanischen Atlantikküste und zieht vor allem Naturliebhaber an, die das raue Klima sowie die kraftvolle Brandung schätzen. Abgesehen von der landschaftlichen Schönheit kann man hier auch Spuren alter Fischerdörfer entdecken oder bei Ebbe Muscheln sammeln.
Im Baskenland wiederum gibt es neben dem berühmten Zarautz-Strand noch kleinere Strände wie Itzurun in Zumaia, der zwar etwas bekannter ist als andere geheime Ecken, aber dennoch meist ruhiger besucht wird. Besonders bemerkenswert sind hier die geologischen Formationen – sogenannte Flysch-Schichten –, die Millionen Jahre Erdgeschichte sichtbar machen. Wanderwege entlang der Klippen ermöglichen spektakuläre Ausblicke auf diese natürlichen Kunstwerke sowie auf kleine versteckte Kiesbuchten.
Ein weiterer eher unbekannter Küstenabschnitt befindet sich südlich von Cantabria nahe Comillas. Dort liegen kleine Täler mit abgelegenen Stränden wie Oyambre oder La Arnía, welche von steilen Klippen eingerahmt werden. Diese Plätze sind ideal für Menschen, die gerne surfen oder einfach nur fernab jeglicher Infrastruktur entspannen möchten. Da sie nicht leicht zugänglich sind, bleiben sie auch während der Hauptsaison relativ ruhig.
Abschließend sei erwähnt, dass gerade in Nordspanien das Zusammenspiel aus rauer See, zerklüfteter Küste und üppiger Vegetation immer wieder neue Überraschungen bereithält – insbesondere wenn man bereit ist, abseits der großen Touristenpfade zu wandern oder lokale Tipps zu erfragen. Unbekannte Strände dort zeichnen sich häufig dadurch aus, dass sie keine großen Parkplätze oder touristische Einrichtungen besitzen; stattdessen findet man beim Besuch Ruhe sowie einen direkten Kontakt zur Natur vor.
Städte und kleine Dörfer entdecken
Nordspanien ist eine faszinierende Region, die mit ihrer abwechslungsreichen Landschaft, reichen Kultur und historischen Städten Besucher begeistert. Von der lebendigen Hafenstadt Bilbao bis zu den charmanten kleinen Dörfern entlang der Küste bietet diese Gegend zahlreiche Möglichkeiten für Entdeckungen.

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Bilbao beeindruckt nicht nur durch das berühmte Guggenheim-Museum, sondern auch durch seine moderne Architektur und die lebendige Gastronomieszene. Etwas weiter westlich liegt Santander, bekannt für seine schönen Strände und eleganten Promenaden.
Abseits der größeren Städte laden idyllische Dörfer wie Comillas oder Santillana del Mar dazu ein, traditionelle baskische oder kantabrische Lebensweise kennenzulernen. Enge Gassen, historische Gebäude und lokale Märkte prägen hier das Bild.
Kulinarische Entdeckungen
Nordspanien ist eine Region, die kulinarisch weit mehr zu bieten hat als die landläufig bekannten Tapas. Während diese kleinen Häppchen zweifellos einen wichtigen Teil der spanischen Esskultur ausmachen, lohnt es sich besonders für Feinschmecker und Entdecker, tiefer in die vielfältigen Spezialitäten einzutauchen, die diese Gegend so einzigartig machen. Von den fruchtbaren Tälern des Baskenlandes über die grünen Hügel Asturiens bis hin zu den sonnenverwöhnten Küsten Galiciens – jede Region offenbart ihre eigenen traditionellen Gerichte, lokale Märkte und versteckte gastronomische Schätze.
Regionale Spezialitäten jenseits der bekannten Tapas
Im Baskenland etwa sind Pintxos zwar sehr beliebt, doch das kulinarische Angebot reicht weit darüber hinaus. Ein Paradebeispiel hierfür ist „Bacalao a la Vizcaína“, ein Gericht aus gesalzenem Kabeljau in einer reichhaltigen Sauce aus roten Paprikaschoten und Tomaten. Dieser Klassiker spiegelt nicht nur die lange Tradition der Fischerei wider, sondern auch die kunstvolle Zubereitung lokaler Zutaten. Ebenso bemerkenswert ist das „Txangurro“, gefüllter Spinnenkrabbenfleisch-Auflauf, der mit einer feinen Mischung aus Gemüse und Gewürzen zubereitet wird – ein Festmahl für Meeresfrüchte-Liebhaber.

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In Asturien dominieren deftige Speisen wie „Fabada Asturiana“, ein herzhafter Eintopf aus weißen Bohnen, Chorizo, Blutwurst (Morcilla) und Schweinefleisch. Dieses Gericht zeichnet sich durch seine bodenständige Wärme und seinen kräftigen Geschmack aus und bietet einen authentischen Einblick in die ländliche Küche Nordspaniens. Zudem sind hier Apfelwein-Kellereien (Sidrerías) von großer Bedeutung; frisch gekelterter Sidra wird traditionell stehend serviert und begleitet viele Gerichte perfekt.
Galicien wiederum beeindruckt mit seiner Fülle an Meeresfrüchten – allen voran „Pulpo a la Gallega“ oder „Pulpo á feira“. Dabei wird Oktopus gekocht, in Scheiben geschnitten und mit grobem Salz, Paprika sowie nativem Olivenöl beträufelt. Die Kombination von Einfachheit und Qualität macht dieses Gericht zu einem unverzichtbaren Erlebnis jeder kulinarischen Reise durch den Nordwesten Spaniens.
Lokale Märkte und Bauernhöfe für frische Produkte
Ein wesentlicher Bestandteil nordspanischer Esskultur sind die lebendigen lokalen Märkte („mercados“) sowie zahlreiche kleine Bauernhöfe, auf denen frisches Obst, Gemüse, Käse und Fleisch direkt vom Erzeuger angeboten werden. In Städten wie San Sebastián lockt der Mercado de La Bretxa mit einem breiten Sortiment an fangfrischem Fisch, regionalem Gemüse und handwerklich hergestellten Produkten. Hier kann man nicht nur einkaufen, sondern auch das geschäftige Treiben beobachten und wertvolle Tipps von den Händlern erhalten.
Auch ländliche Märkte haben ihren ganz besonderen Charme: In Asturias beispielsweise finden regelmäßig Wochenmärkte statt, wo neben saisonalem Obst auch traditionelle Käsesorten wie der berühmte Cabrales angeboten werden – ein intensiver Blauschimmelkäse mit einem unverwechselbaren Aroma. Viele Bauernhöfe öffnen heute ihre Türen für Besucher im Rahmen von Agrotourismus-Angeboten; hier kann man an Verkostungen teilnehmen oder sogar selbst Hand anlegen bei der Herstellung von Käse oder Cider.
Empfehlungen für versteckte Restaurants und Bodegas
Abseits der touristischen Pfade gibt es in Nordspanien zahlreiche Geheimtipps für Liebhaber authentischer Gastronomie. Im Hinterland des Baskenlandes etwa findet man kleine Familienbetriebe wie das Restaurant „Etxebarri“ in Axpe – berühmt für seine meisterhafte Grillkunst über Holzkohleflammen –, das immer wieder internationale Anerkennung erhält. Es empfiehlt sich frühzeitig zu reservieren, da Plätze rar sind.
In Asturias lohnt sich ein Besuch bei einer traditionellen Sidrería außerhalb der großen Städte: Dort steht oft noch das Ritual des Sidra-Einschenkens im Vordergrund – hochgeworfen ins Glas gegossen –, was dem Genuss eine besondere Zeremonie verleiht. Besonders empfehlenswert ist „Sidrería El Ferroviario“ nahe Oviedo, wo rustikale Atmosphäre auf hervorragende sidra-begleitete Hausmannskost trifft.
Für Weinliebhaber hält Galicien einige verborgene Weingüter bereit: Die Rías Baixas-Region produziert ausgezeichnete Albariño-Weine mit fruchtigem Charakter; zahlreiche kleinere Bodegas laden zur Verkostung ihrer Jahrgänge ein. Eine solche Perle ist zum Beispiel „Bodegas Fillaboa“ im Ribeiro-Gebiet – abseits der üblichen Touristenrouten gelegen –, deren Weißweine sowohl Kenner als auch Neulinge begeistern.
Klima und beste Reisezeit
Nordspanien zeichnet sich durch ein gemäßigtes ozeanisches Klima aus, das besonders an der Küste mild und feucht ist. Die Sommer sind angenehm warm, selten zu heiß, während die Winter mild bleiben. Die beste Reisezeit für Nordspanien liegt zwischen Mai und September, wenn das Wetter stabiler und sonniger ist. In diesen Monaten kann man die vielfältige Natur, wie die grünen Berge der Picos de Europa oder die malerischen Küsten des Baskenlandes, ideal erkunden. Auch kulturelle Veranstaltungen finden in dieser Zeit häufig statt. Wer regenreiche Tage vermeiden möchte, sollte den Frühling oder Frühsommer bevorzugen, da der Herbst oft von Niederschlägen geprägt ist. Insgesamt bietet Nordspanien eine angenehme Kombination aus milder Witterung und abwechslungsreicher Landschaft – perfekt für Naturliebhaber und Kulturinteressierte gleichermaßen.
| Monat | Regentage (Tage) | Ø-Temperatur (°C) | Wassertemperatur (°C) |
| Januar | 14 | 8 | 13 |
| Februar | 12 | 9 | 12 |
| März | 10 | 11 | 12 |
| April | 11 | 13 | 13 |
| Mai | 8 | 17 | 15 |
| Juni | 6 | 21 | 18 |
| Juli | 4 | 24 | 20 |
| August | 4 | 25 | 21 |
| September | 7 | 22 | 20 |
| Oktober | 11 | 17 | 18 |
| November | 14 | 12 | 16 |
| Dezember | 15 | 9 | 14 |
Praktische Tipps für Reisende
Anreise- und Unterkunftsmöglichkeiten
Nordspanien ist eine reizvolle Region, die sich durch vielfältige Landschaften und kulturelle Highlights auszeichnet. Die Anreise gestaltet sich dank guter Verkehrsverbindungen unkompliziert. Mit dem Flugzeug erreicht man wichtige Städte wie Bilbao, Santander oder Santiago de Compostela, die über internationale Flughäfen verfügen. Alternativ bieten Zugverbindungen von Madrid oder Barcelona aus eine bequeme Möglichkeit, um in die nördlichen Regionen Spaniens zu gelangen.
Für Reisende mit dem Auto sind gut ausgebaute Autobahnen vorhanden, die einen flexiblen Aufenthalt ermöglichen und es erlauben, abgelegene Küstenorte oder Bergregionen zu erkunden. Auch Fernbusse verbinden zahlreiche Orte miteinander und sind eine kostengünstige Option.
Was die Unterkünfte betrifft, so gibt es ein breites Angebot: Von gemütlichen Pensionen und traditionellen Landhäusern (Casas Rurales) über moderne Hotels bis hin zu Ferienwohnungen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders beliebt sind auch Paradores – staatliche Luxushotels oft in historischen Gebäuden – sowie kleine Boutique-Hotels in den Altstädten der größeren Städte.
Nachhaltiges Reisen in Nordspanien
Nachhaltiges Reisen in Nordspanien gewinnt zunehmend an Bedeutung, da immer mehr Reisende Wert auf umweltfreundliche und verantwortungsbewusste Urlaubsgestaltung legen. Die Region besticht durch ihre vielfältige Natur, von den grünen Bergen der Picos de Europa bis zu den unberührten Stränden entlang der Atlantikküste. Viele lokale Anbieter setzen auf nachhaltige Konzepte, wie etwa umweltfreundliche Unterkünfte oder geführte Wanderungen mit Fokus auf Naturschutz. Zudem fördert der Einsatz öffentlicher Verkehrsmittel und das Radfahren eine geringere CO2-Belastung. Kulinarisch bietet Nordspanien zudem zahlreiche regionale Produkte, die direkt vom Erzeuger stammen und so kurze Transportwege garantieren. Somit verbindet nachhaltiges Reisen hier authentische Erlebnisse mit dem Schutz der Umwelt – ein Gewinn für Besucher und Einheimische gleichermaßen.
- Anreise mit dem Zug: Nutze die gut ausgebauten Bahnverbindungen nach Nordspanien, um CO2-Emissionen zu reduzieren.
- Unterkunft wählen: Bevorzuge umweltfreundliche Hotels oder nachhaltige Ferienwohnungen, die auf Energieeffizienz und Abfallvermeidung achten.
- Lokale Produkte genießen: Unterstütze regionale Bauernmärkte und Restaurants, die lokale und saisonale Lebensmittel anbieten.
- Natur respektieren: Besuche Nationalparks wie den Picos de Europa und halte dich an markierte Wege, um Flora und Fauna zu schützen.
- Öffentliche Verkehrsmittel nutzen: Erkunde Städte wie Bilbao oder Santander mit Bussen oder Leihfahrrädern statt Mietwagen.
- Müll vermeiden: Nimm wiederverwendbare Flaschen und Taschen mit, um Plastikmüll zu minimieren.
- Kulturelle Angebote unterstützen: Besuche lokale Museen und Handwerksbetriebe, um die Region authentisch kennenzulernen und die Wirtschaft vor Ort zu stärken.





